Ambassador Room

Öffentliche Beiträge unserer Mitgliedsunternehmen. Sowie eigene durch den Club selbst erstellte Inhalte und Pressemitteilungen aus anderen Quellen.

Jugendarbeit bahnt sich neue Wege

Neue Anforderungen an Sozialarbeitende: Die Lockdown-Phasen während der Corona-Pandemie erschweren die Integration junger Geflüchteter. Was Fachkräfte für Kinder- und Jugendarbeit aus einem aktuellen Forschungs- und Praxisprojekt lernen können.

 

Der Lockdown reduziert das soziale Leben oft auf digitale Kommunikation: Eine Situation, die derzeit fast alle Menschen betrifft, und vor allem Kinder und Jugendliche belastet. Insbesondere junge Geflüchtete stellt das vor die Herausforderung, Kontakte zu Gleichaltrigen, aber auch zu Fachkräften über Smartphone und Co. zu halten, wodurch wichtige Schritte der Integration erschwert werden. Daher ist die Jugendarbeit gerade jetzt gefordert Unterstützung zu leisten und junge Geflüchtete zu befähigen,  eigene Schritte zu einem selbstbestimmten Leben in Deutschland weiterzugehen. Darauf weist ein Mainzer Forschungsteam hin, das die Chancen der Jugendarbeit für junge Menschen mit Fluchtgeschichte untersucht und die Erkenntnisse 2020 als Arbeitshilfe zusammengestellt hat.

 

Praxis-Arbeitshilfe "Wir geht nur gemeinsam: Junge Geflüchtete in den Angeboten der Jugendarbeit"

Die Arbeitshilfe „Wir geht nur gemeinsam“ der Servicestelle junge Geflüchtete des ism (Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH) entstand mit Förderung der Stiftung Ravensburger Verlag (Download Arbeitshilfe). In ihr mündet das gemeinsame Projekt zum Thema "Junge Geflüchtete in den Angeboten der Jugendarbeit". Das 50-seitige Handbuch ist ein Praxisleitfaden für Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit in Städten und Gemeinden, das die Erfahrungen aus Workshops bündelt.

 

Das Projekt Praxistransfer Geflüchtete

Alle Informationen über das gemeinsame Projekt "Praxistransfer Junge Geflüchtete" der Stiftung Ravensburger Verlag und des ism finden Sie unter diesem Link. Das Projekt fußt auf den empirischen Ergebnissen einer ebenfalls von der Stiftung geförderten Pilotstudie der Universität Siegen über "Junge Geflüchtete in der Jugendarbeit". Quelle: Stiftung Ravensburger Verlag

Weltbienentag - Die Biene Maja als Botschafterin für Bienen- und Insektenschutz

Insekten sind unverzichtbar für unsere Umwelt und brauchen den Einsatz aller, damit gefährdete Arten erhalten bleiben. „Die Biene Maja“ setzt sich im Rahmen ihrer Initiative „Projekt Klatschmohnwiese“ schon seit 2018 für Biodiversität und Nachhaltigkeit in Zusammenarbeit mit starken Partnern wie dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) ein. 

 

Rechtzeitig zum Weltbienentag am 20. Mai 2021 geht die neue Website www.diebienemaja-bienenschutz.de online. Dort können sich Eltern gemeinsam mit ihren Kindern umfassend zum Thema Insektenschutz informieren, Tipps zur bienenfreundlichen Bepflanzung von Balkon und Garten einholen und sich für weitere Mitmachaktionen mit Spiel- und Bastelanleitungen inspirieren lassen. Hier arbeitet Studio 100 Media eng mit der mitgliederstärksten deutschen Umweltorganisation NABU, Naturschutzbund Deutschland e.V., zusammen, der sein ökologisches Know-how einbringt. Auf der Website befindet sich auch eine genaue Bau- und Spielanleitung für die Aktion „Traumhaus für Insekten“. An dieser können Familien teilnehmen und Planung sowie Bau eines Insektenhotels zu einem richtigen Projekt machen, als Architekten, Manager, Hausmeister oder Forscher.

 

„Die Biene Maja“ ist zudem Markenbotschafterin für den NABU bei dessen Aktion „Insektensommer“: www.insektensommer.de. Diese soll Insektenschutz und Wissenschaft unterstützen und auf die enorme Bedeutung der Insekten aufmerksam machen. Im Juni und August können Familien und Naturfreunde, unter anderem auch im Rahmen einer vom NABU organisierten Exkursion, Insekten zählen, diese an den NABU melden und dabei Preise gewinnen.

 

Am Projekt Klatschmohnwiese beteiligen sich immer mehr Partner durch vielfältige Unterstützung, wie zum Beispiel die Privatmolkerei Bauer, Ravensburger, Blue Ocean Entertainment, Sonnentracht oder XOX Gebäck. Außerdem wird es in diesem Jahr auch erstmalig über die Grenzen Deutschlands hinausgetragen und in Polen zusammen mit der lokalen Naturschutz-Organisation OTOP durchgeführt. Neben einer eigenen Website www.pszczolkamaja-ochronapszczol.pl werden diverse Aktivitäten und lokale Medienkooperationen umgesetzt. Quelle: Studio 100 Media

Korruptionswahrnehmungsindex - So korrupt ist die Welt

 

 

Deutschland rangiert im Korruptionswahrnehmungsindex (Corruption Perceptions Index, CPI) von Transparency International mit 80 Punkten auf Rang neun von 180 Ländern. Aber es gibt trotzdem Luft nach oben, wie Hartmut Bäumer, Vorsitzender von Transparency Deutschland, betont: „Ob illegale Parteispenden, intransparentes Sponsoring, zweckentfremdete Steuermittel oder gestückelte Wahlkampfspenden: Das Ergebnis Deutschlands im CPI darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir bessere Regeln für die Parteienfinanzierung und für den Lobbyismus brauchen. Angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl sollten die Parteien hier schnell die Initiative ergreifen.“ Die vordersten Plätze des Rankings nehmen Dänemark und Neuseeland (jeweils 88 Punkte) und Finnland (85 Punkte). Die korruptesten Länder der Welt sind der Südsudan, Somalia und Syrien. Quelle: Statista

Deutsche Mieten in karibischen Steuer-Oasen

Wie Immobilienfonds den Fiskus umgehen

Ein komplexes internationales Firmennetzwerk verdient an tausenden Wohnungen im Saarland und in Deutschland - und bedient sich dabei zahlreicher Steuertricks. Das ist das Ergebnis der Bürgerrecherche "Wem gehört das Saarland?", die der Saarländische Rundfunk und CORRECTIV gemeinsam durchgeführt haben. Auf der einen Seite klagen Mieter im Saarland darüber, dass sich die Eigentümer kaum um die Immobilien kümmern. Auf der anderen Seite vermeiden große Immobilienfonds systematisch Steuern - der Schaden für die Staatskasse dürfte in die Millionen gehen.

 

SR und CORRECTIV haben dank Hinweisen von Mietern ein weltweites Firmennetzwerk aufgedeckt, dem bis zum Jahreswechsel 2020/21 mindestens 2.000 Wohnungen in Deutschland gehören. Dahinter stehen unter anderem Mitglieder einer schottischen Adels-Familie, des Gordon-Clans. Es geht um Wohnblöcke im saarländischen Ottweiler, in Lüdenscheid und Detmold in Nordrhein-Westfalen oder in Naumburg in Sachsen-Anhalt. Auch Immobilien in Niedersachsen und Bayern sind diesem Netzwerk zuzurechnen.

 

Die Recherchen von SR und CORRECTIV zeigen: Die Mieten aus der Provinz werden in Deutschland kaum versteuert. Stattdessen gelangen die Gewinne durch legale Steuertricks über Briefkastenfirmen in mehr als 10 Schritten von Luxemburg bis auf die Britischen Jungferninseln. Dort werden keine Steuern fällig.

 

Darüber hinaus nutzen die Investoren ein weiteres legales Steuerschlupfloch, so genannte Share Deals. Dadurch haben sie beim Kauf der Immobilien als Gesellschaftsanteile keine Grunderwerbsteuer gezahlt und so Millionen gespart. Zudem werden bei Share Deals die tatsächlichen Eigentümer verschleiert, da die Immobilie im Besitz derselben Firma bleibt und nur die Gesellschafter hinter der Firmenhülle wechseln.

 

Und das Immobilienkarussell dreht sich weiter. Während der Recherchen, kurz vor der Veröffentlichung, wurden die Firmen, und damit die mindestens 2.000 Wohnungen, erneut verkauft. Wieder im Rahmen eines Share Deals.

 

Wie hoch der Schaden für die Staatskasse insgesamt ist, lässt sich kaum beziffern. Einzelne Firmen aus dem Netzwerk haben auf konkrete Fragen von SR und CORRECTIV lediglich geantwortet, dass man sich an das Gesetz halte. Der schottische Gordon-Clan ließ einen Fragenkatalog unbeantwortet. Quelle: Saarländischer Rundfunk

KINDERRECHTE JETZT!

UNICEF Deutschland und Deutsches Kinderhilfswerk geben Motto zum Weltkindertag 2021 bekannt

Das Motto des diesjährigen Weltkindertags am 20. September lautet „Kinderrechte jetzt!“. UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk unterstreichen damit im Wahljahr, dass es dringend an der Zeit ist, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern und damit die Weichen für ein kinderfreundlicheres Deutschland zu stellen.

 

Gerade während der Covid-19-Pandemie wurde deutlich, dass Kinder kaum gehört und ihre Belange häufig hintenangestellt wurden. Das Bundeskabinett hat im Januar einen Formulierungsvorschlag für eine Ergänzung im Grundgesetz verabschiedet, der in den kommenden Monaten diskutiert wird. Dieser ist aus der Sicht von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk jedoch noch unzureichend. Hier braucht es auch eine breite Beteiligung der Zivilgesellschaft, damit die in den letzten Jahren erarbeiteten fachlichen Standards angemessen Berücksichtigung finden.

 

„Die Aufnahme der Kinderrechte in unsere Verfassung wäre eine echte Chance, die Grundlagen für ein kinderfreundlicheres Land zu schaffen“, sagt Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. „Die Politik sollte diese Chance nutzen und sich auf eine kluge Formulierung verständigen. Denn ein Land, das die Rechte und die Interessen von Kindern stets besonders berücksichtigt und damit auch alle Familien stärkt, ist ein Land, in dem Kinder stark gemacht werden für die Herausforderungen der Gegenwart und für die Welt von morgen. Das ist nicht nur im Interesse unserer Kinder und ihrer Eltern, sondern auch im Interesse unserer ganzen Gesellschaft.“

 

„Die Corona-Krise zeigt uns, Kinder brauchen mehr als jemals zuvor ein eindeutiges Bekenntnis zur umfassenden Verwirklichung ihrer Rechte – über alle Parteigrenzen hinweg“, erklärt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Es liegt nun in den Händen von Bundestag und Bundesrat, entscheidende Weichen für das Aufwachsen der jungen Menschen und künftigen Generationen in unserem Land zu stellen. Ob Kinder und ihre Familien im September zum Weltkindertag die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz als einen tatsächlichen Fortschritt oder nur als Alibi-Erklärung empfinden werden, hängt davon ab, ob Bund und Länder ihrer Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen nachkommen.“ Quelle: UNICEF

Produktion von E-Autos nimmt Fahrt auf

Rund jedes sechste Auto, das im vergangenen November in Deutschland vom Band gelaufen ist, war ein E-Auto. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zeigt, ist der Anteil der Elektro-Pkw am Produktionsvolumen zuletzt deutlich gestiegen. Noch im November 2018 lag er mit rund 15.000 E-Autos bei lediglich 3,3 Prozent. Ein Grund für den positiven Trend dürften die verstärkte Nachfrage auf Kundenseite sein. Diese kommen derzeit in den Genuss von Kaufprämien, die von Bund und den Herstellern gewährt werden. Das Programm erfreut sich so großer Beliebtheit, dass es laut Auskunft des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bei der Bearbeitung der Anträge zu Verzögerungen kommen kann. Im Rahmen des Konjunktur-Programms wegen der Corona-Krise wurde der Bundesanteil am Umweltbonus befristet bis Ende 2021 verdoppelt. Am 17.11. wurde beim "Auto-Gipfel", einer Spitzen-Runde aus Politik und Wirtschaft beschlossen, dass die so genannte Innovationsprämie bis Ende 2025 verlängert wird. Die Nachfrage nach E-Autos könnte daher auf hohem Niveau bleiben. Quelle: Statista

80 Millionen Menschen auf der Flucht - UNO-Flüchtlingshilfe blickt auf sieben Krisen weltweit

Die UNO-Flüchtlingshilfe stellt sieben Krisen vor, die auch in 2021 wieder Millionen Menschen zur Flucht zwingen werden und für die es neben politischen Lösungen ein verstärktes humanitäres Engagement braucht. In Syrien, im Jemen, der Sahel-Zone, in Äthiopien, Lateinamerika, Bangladesch sowie an den europäischen Außengrenzen verschlechtert sich die Situation für Geflüchtete zunehmend. Die UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt als nationaler Partner das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR), um den Menschen vor Ort direkt in der Not zu helfen. Gleichzeitig fördert die Organisation Projekte, um Geflüchteten eine Perspektive für eine bessere Zukunft zu geben.

 

"Corona bestimmt aktuell weltweit die Lebensrealität der Menschen sowie die globale Berichterstattung. Doch die weltweiten Krisen stehen deswegen nicht still, im Gegenteil. Für Millionen Menschen bedeuten sie den Verlust der Heimat. Diese Menschen dürfen wir nicht alleine lassen", fordert Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe.

 

Ungefähr 12 Millionen Syrer*innen hat der andauernde Bürgerkrieg zu Flüchtlingen oder zu Vertriebenen innerhalb ihres Landes gemacht. Sie bilden damit die größte Flüchtlingsgruppe der Welt. Heftige Regenfälle und Schnee erschweren die Bedingungen für Geflüchtete, ein Schutz gegen Corona ist praktisch nicht vorhanden. Hoffnung macht, dass Jordanien beispielsweise die weltweit erste Impfkampagne für Flüchtlinge gestartet hat.

 

Der Dauerkonflikt im Jemen hat das Land in die größte humanitäre Katastrophe der Welt geführt: 80 Prozent der Bevölkerung sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, um über die Runden zu kommen. Die Gewalt hält an, Frieden ist derzeit nicht in Sicht. 3,6 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht.

 

Ein innerstaatlicher Konflikt in Äthiopien führt aktuell dazu, dass innerhalb weniger Wochen etwa 60.000 äthiopische Flüchtlinge die Grenze zum Sudan überquert haben. Die Lebensbedingungen in Tigray verschlechtern sich zusehends. Es häufen sich Ausfälle bei der Energieversorgung. Nahrungsmittel und Treibstoff, der u.a. auch für die Wasserversorgung wichtig ist, werden knapper. Kommunikationssysteme wurden zeitweise gekappt, was die Koordination der Hilfe stark beeinträchtigt. Mitarbeiter*innen des UNHCR hatten im Januar 2021 lediglich Zugang zu zwei der vier Flüchtlingslager in der äthiopischen Region Tigray. Um Hilfe zu leisten, braucht es jedoch ungehinderten Zugang.

 

Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit entwickelte sich die Krise in der Sahelzone 2020 in Ländern wie Mali, Tschad oder Niger dramatisch: Mehr als 2,9 Millionen Menschen sind dort derzeit auf der Flucht. Hinzu kommt, dass die Route für Flüchtlinge und Migranten durch die Sahara und nordafrikanische Länder sowie über die Seewege nach Italien, Malta und Spanien weiterhin einen verheerenden Tribut an Menschenleben fordern.

 

Obwohl sich die Zahl der Ankünfte über das Mittelmeer in Europa in 2020 im Vergleich zu 2019 deutlich verringert hat (72.751 im Vergleich zu 123.663) ist die Zahl der Menschen, die bei der Überfahrt ums Leben gekommen sind oder als vermisst gelten, nur geringfügig gesunken (1335 in 2019 und 1166 in 2020). Das Mittelmeer bleibt die tödlichste Außengrenze Europas. Insgesamt 23.023 Flüchtlinge und Migranten erreichten im letzten Jahr auch die Kanarischen Inseln. 480 Menschen starben bei dem lebensgefährlichen Versuch oder werden vermisst. Die Situation in den Aufnahmelagern auf den griechischen Inseln bleibt zudem besorgniserregend: Noch immer sind viele der Lager überbelegt und unzureichend ausgestattet.

 

Der größte Exodus in Lateinamerikas jüngerer Geschichte: Aus vielen Ländern der Region flüchten Männer, Frauen und Kinder vor Verfolgung, Gewalt und Perspektivlosigkeit. Politische Krisen, wie in Venezuela und Nicaragua, verstärken die soziale und wirtschaftliche Misere. Mangelnde Lebensmittelversorgung, ein zusammengebrochenes Gesundheitssystem und die steigende Kriminalität treiben die Menschen zur Flucht.

 

Rund 860.000 Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar leben derzeit in Bangladesch. Ein Großteil von ihnen floh im August 2017 dorthin. Fast 80 Prozent der Geflüchteten sind Frauen und Kinder. Die Hilfsprojekte vor Ort sind allerdings stark unterfinanziert, nur etwas mehr als die Hälfte der benötigten Mittel stehen zur Verfügung. Hinzu kommen Bestrebungen der Regierung von Bangladesch, Rohingya-Flüchtlinge in Lager auf einer abgelegenen und vor allem überschwemmungsgefährdeten Insel zu bringen. Dies erschwert die Situation der Flüchtlinge zusätzlich.

 

Der UNHCR ist in allen Regionen vor Ort, um den Menschen vor Ort zu helfen, sei es eine medizinische Erstversorgung, Rechtsberatung oder um die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche zu erhöhen. Insgesamt wies das Budget des UNHCR in 2020 jedoch eine Finanzierungslücke von 43 Prozent auf. Es braucht aus Sicht der UNO-Flüchtlingshilfe daher ein erhöhtes Engagement, um den Menschen in den Krisenregionen zu helfen und eine Perspektive zu geben.

 

Unterstützungsmöglichkeiten unter www.uno-fluechtlingshilfe.de

Quelle: UNO

ADAC stellt Zufriedenheitsstudie zur persönlichen Mobilität in 29 mittelgroßen Städten vor

Einwohner, Pendler und Besucher in Münster sind am zufriedensten mit ihrer persönlichen Mobilitätssituation. Das ist das Ergebnis des aktuellen ADAC Monitors "Mobil in der Stadt": Die umfangreiche Studie untersucht in 29 mittelgroßen Städten die Zufriedenheit der Menschen mit der jeweiligen Mobilitätssituation. Dabei werden die Bewertungen von Auto- und Radfahrern, Fußgängern und ÖPNV-Nutzern sowohl einzeln betrachtet als auch zu einem Gesamtindex zusammengefügt. Auf dem letzten Platz Rankings liegt Mönchengladbach.

 

Bei der Betrachtung des Gesamtergebnisses zeigt sich, dass die Spitzenreiter - Münster gefolgt von Rostock und Oldenburg - über alle Verkehrsarten eine relativ hohe Zufriedenheit erreichen. In den Städten auf den hinteren Rängen sind dagegen alle Menschen, die sich dort - egal wie - bewegen, kritischer. ADAC Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand: "Diese Ergebnisse zeigen, wie wichtig eine integrierte Verkehrsplanung ist, die die Belange aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt."

 

Über alle Städte hinweg ist die Zufriedenheit unter Fußgängern und den ÖPNV-Nutzern am höchsten. Etwas geringer ist die Zufriedenheit bei Radfahrern. Autofahrer sind in allen Städten am unzufriedensten mit ihrer persönlichen Mobilitätssituation.

 

Auffällig ist die negative Beurteilung des Verhaltens von Radfahrern durch Fußgänger und Autofahrer. Optimierungsbedarf gibt es aber auch bei der Bewertung des Verhaltens von Autofahrern durch Radfahrer und beim Verhalten der Autofahrer untereinander - in diesem Verhältnis halten sich Zufriedenheit und Unzufriedenheit gerade mal die Waage.

 

ADAC Verkehrspräsident Hillebrand: "Um das Verkehrsklima zu verbessern, ist es notwendig, Baumaßnahmen an Straßen und Radwegen durch Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit zu ergänzen, um die Bürger bei den Maßnahmen mitzunehmen. Darüber hinaus sollten Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme für alle Verkehrsteilnehmer selbstverständlich sein."

 

Am wenigsten zufrieden mit ihrer persönlichen Mobilitätssituation sind die Verkehrsteilnehmer in Mönchengladbach. Die Stadt belegt mit deutlichem Abstand zu Krefeld und Wuppertal den 29. und damit letzten Platz. Immerhin überwiegt auch in diesen Kommunen die Zufriedenheit mit der persönlichen Mobilität, denn alle drei erhalten in der Bewertung noch einen positiven Index-Wert. In Mönchengladbach kommt dabei jedoch auf jeden zufriedenen Verkehrsteilnehmer nahezu ein unzufriedener.

 

In der repräsentativ angelegten Online-Befragung wurden rund 12.000 Interviews ausgewertet. Der ADAC Monitor kann Städten eine Grundlage liefern, ihre Mobilitätsplanung zu optimieren und auf die Bedürfnisse der Nutzer abzustimmen.

 

Detaillierte Ergebnisse zu den 29 Städten gibt es unter www.adac.de/monitor.

Quelle: ADAC